8 Tage Wandern in den Ötztaler und Stubaier Alpen
(Alternativtour zum 20. Jahrestag der Besteigung des Uhuru Peak)

Anreise mit Bahn und Bus von Markkleeberg nach Längenfeld im Ötztal, ca. 1200 Meter

1. Tag - Erwärmungstour auf den Hauerkogel, 2491 Meter


Hauerkogel (die kleine rechte Spitze des Massivs in der Bildmitte) vom Aufstieg zum Winnebachsee aus.


Die Besteigung war anstrengend, aber nicht schwer. Kurz vor dem Gipfel konnte ich gelegentlich die Hände zu Hilfe nehmen. Fotografiert hat mich eine junge Frau (27), die die Tour als Frühsport vor ihrer Spätschicht machte.

2. Tag - Aufstieg zum ersten Basislager oberhalb des Winnebachsees, ca. 2450 Meter


Am 18. Juli war dann richtig schönes Wetter und der Aufstieg entsprechend schweißtreibend. Im Hintergrund der Seeblaskogel.


Mein Basislager oberhalb des Winnebachsees, ca. 2450 Meter hoch. Ich hatte zwei Tage Ruhe, niemand kam vorbei.


Gleich links vom Wasserfall, ca. 50 Meter hinter der Kante.


Leider war die Wassersituation schwierig, entweder Gletschermilch oder Wiesenbäche mit Dungeintrag.

3. Tag - Besteigung des Hohen Seeblaskogels, 3235 Meter


Man beachte das untere Schild!


Alpine Schönwetterstimmung


Es gab auch kurze leichte Kletterstellen und


kleine, steile und weiche Schneefelder.


Einige Schneefelder waren größer, aber ich brauchte meine Grödel hier noch nicht.


Die letzten Meter unter dem Gipfel.


Das Gipfelkreuz, leider hatte ich keinen Platz, um ein Foto mit Selbstauslöser zu machen.

4. Tag - Abstieg und Ruhetag in Huben, ca. 1200 Meter


Auf dem Weg nach Huben im Ötztal.


Sengende Nachmittagshitze auf dem Zeltplatz in Huben - kein Schatten. Das kleine Vorzeltdach habe ich mir selbst gebastelt.

5. Tag - Aufstieg zum zweiten Basislager im oberen Pollestal, ca. 2600 Meter


Im unteren Pollestal.


Zweites Basislager im oberen Pollestal, wieder zwei Tage Ruhe ohne Menschen.


Diesmal hatte ich aber durch die tauenden Schneefelder genug brauchbares Wasser und sogar eine Quelle ein Stück weiter unten.

6. Tag - 2. Versuch der Besteigung des nördlichen Polleskogels, 3032 Meter


Die dachten, ich wäre ihr Hirte oder der Leithammel und liefen ständig hinter mir her.


Der Pollesferner reicht von ca. 2800 bis auf 3000 Meter zum Grat zwischen den Polleskogeln. Hier brauchte ich meine Grödel, da einige Stellen recht steil waren. In der Mitte hinten der südliche Polleskogel.


Der Einstieg zum Gipfelgrat, 25 Meter unter dem Gipfel. Hier war ich 2012 umgekehrt, weil mir der Grat zu schmal und steil war. Diesmal begann ich hochzuklettern, aber nach wenigen Metern erwies sich der einzige Block, den ich dort als Griff und Tritt nutzen konnte, als sehr locker. Da 20 und 150 Meter weiter unten zwei Wanderwege waren, wollte ich keinen Steinschlag riskieren und kehrte um.

7. Tag - Abstieg und Ruhetag in Längenfeld, ca. Meter


Morgenstimmung im Pollestal.


Mein Gepäck.


8. Tag - Ausklang - Besteigung des Gamskogels, 2813 Meter


Mein letztes Ziel, rechts, der Gamskogel von Längenfeld aus.


Anders als am Seeblaskogel und am Polleskogel sind hier reichlich Markierungen und Kletterhilfen, den der Berg ist ein beliebtes Touristenziel.



Blick auf Längenfeld aus 1500 Meter Höhe. In der Mitte oben, links von dem blauen Fleck ist der Campingplatz (sehr zu empfehlen).


Der Hauerkogel auf der anderen Seite des Ötztals.


Ganz hinten das Inntal.

Rückfahrt mit Bus und Bahn von Längenfeld nach Markkleeberg

© 2016-2017 Jürgen Stiebritz